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Foto: Guido Reni/Wikimedia Commons/CC0 1.0

Tag der unschuldigen Kinder

Infos auf einen Blick

Name: Tag der unschuldigen Kinder
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Tag der unschuldigen Kinder 2014 : 28.12.2014
Tag der unschuldigen Kinder 2015 : 28.12.2015
Tag der unschuldigen Kinder 2016 : 28.12.2016

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Foto: AlexMaster/shutterstock

2. Weihnachtstag

Weihnachten, das Fest der Ruhe, der Besinnlichkeit und des Friedens, voller Traditionen und Bräuche. Bei uns wird es als das größte christliche Fest des Jahres gefeiert. Weltweit bekannt, wird es durch die vielen unterschiedlichen Traditionen jedoch auch in jeder Region der Erde anders begangen.

Deutschland

In vielen deutschen Familien ist Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres. Die Vorbereitungen beginnen in der vorweihnachtlichen Adventszeit und am 2. Feiertag, dem 26. Dezember – auch Stephanstag genannt – endet die festliche Periode. Die aufgebaute Dekoration bleibt meist noch bis zum 6. Januar stehen. Jede Familie hat andere Bräuche und Traditionen, in den meisten wird jedoch zur Adventszeit geschmückt und dekoriert, gebacken und gebastelt, aber auch gesungen und beschenkt.

Das Weihnachtsfest wird am 25. Dezember, dem „Hochfest der Geburt des Herrn“ oder auch Christtag genannt, begangen. Bereits am Vorabend den 24. Dezember (Heilig Abend) feiert man in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein die Bescherung. Abends findet, meist im engen Familienkreis, ein besonderes Festessen statt. Typisch sind Speisen wie die Weihnachtsgans oder der Weihnachtskarpfen. Die nächsten Verwandten werden dann am ersten oder zweiten Feiertag besucht. Viele Menschen, auch einige Nichtgläubige besuchen in dieser Zeit den Gottesdienst. Weihnachtsmessen sind die am meisten besuchten Gottesdienste des Jahres. In Krippenspielen und Chorgesängen wird hier der Geburt Jesu, der Menschwerdung Gottes gedacht.

Wenige wissen, dass der Brauch, sich gegenseitig zu Weihnachten zu beschenken, auf den Reformator Martin Luther zurückgeht. 1535 legte er die bisherige Sitte der Geschenke zu Nikolaus auf den Heiligabend. So entstand aus dem Hl. Nikolaus, der Hl. Christ und später das Christkind.

Das Weihnachtsfest in anderen Ländern.

Bei den Amerikanern und den Engländern kommt der „Santa Claus“ am 25. Dezember in aller Frühe. In Australien ist am Heilig Abend Hochsommer, hier treffen sich die Menschen auf großen Wiesen, zünden jeder eine Kerze an und singen Weihnachtslieder. In Frankreich heißt der Weihnachtsmann „Père Noel“ und bringt die Geschenke, wenn alle nach dem Festessen zur Mitternachtsmesse gegangen sind. In Indien wird mangels eines Tannenbaumes, kurzerhand ein Mangobaum oder eine Bananenstaude geschmückt.

Infos auf einen Blick

Name: 2. Weihnachtstag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
2. Weihnachtstag 2014 : 26.12.2014
2. Weihnachtstag 2015 : 26.12.2015
2. Weihnachtstag 2016 : 26.12.2016

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Foto: stockcreations/shutterstock

Geschenkschachtel-Tag

Infos auf einen Blick

Name: Geschenkschachtel-Tag
Alternativnamen: Boxing Day
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Geschenkschachtel-Tag 2014 : 26.12.2014
Geschenkschachtel-Tag 2015 : 26.12.2015
Geschenkschachtel-Tag 2016 : 26.12.2016

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Foto: Sari Oneal/shutterstock

Stefanitag

Infos auf einen Blick

Name: Stefanitag
Alternativnamen: Stefanitag,Stephanstag
Kategorie:
Genre:
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: 5. - 7. Jhd. n. Chr.
Initiator: unbekannt
Stefanitag 2014 : 26.12.2014
Stefanitag 2015 : 26.12.2015
Stefanitag 2016 : 26.12.2016

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Foto: MNStudio/shutterstock

1. Weihnachtstag

Weihnachten, das Fest der Ruhe, der Besinnlichkeit und des Friedens, voller Traditionen und Bräuche. Bei uns wird es als das größte christliche Fest des Jahres gefeiert. Weltweit bekannt, wird es durch die vielen unterschiedlichen Traditionen jedoch auch in jeder Region der Erde anders begangen.

Deutschland

In vielen deutschen Familien ist Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres. Die Vorbereitungen beginnen in der vorweihnachtlichen Adventszeit und am 2. Feiertag, dem 26. Dezember – auch Stephanstag genannt – endet die festliche Periode. Die aufgebaute Dekoration bleibt meist noch bis zum 6. Januar stehen. Jede Familie hat andere Bräuche und Traditionen, in den meisten wird jedoch zur Adventszeit geschmückt und dekoriert, gebacken und gebastelt, aber auch gesungen und beschenkt.

Das Weihnachtsfest wird am 25. Dezember, dem „Hochfest der Geburt des Herrn“ oder auch Christtag genannt, begangen. Bereits am Vorabend den 24. Dezember (Heilig Abend) feiert man in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein die Bescherung. Abends findet, meist im engen Familienkreis, ein besonderes Festessen statt. Typisch sind Speisen wie die Weihnachtsgans oder der Weihnachtskarpfen. Die nächsten Verwandten werden dann am ersten oder zweiten Feiertag besucht. Viele Menschen, auch einige Nichtgläubige besuchen in dieser Zeit den Gottesdienst. Weihnachtsmessen sind die am meisten besuchten Gottesdienste des Jahres. In Krippenspielen und Chorgesängen wird hier der Geburt Jesu, der Menschwerdung Gottes gedacht.

Wenige wissen, dass der Brauch, sich gegenseitig zu Weihnachten zu beschenken, auf den Reformator Martin Luther zurückgeht. 1535 legte er die bisherige Sitte der Geschenke zu Nikolaus auf den Heiligabend. So entstand aus dem Hl. Nikolaus, der Hl. Christ und später das Christkind.

Das Weihnachtsfest in anderen Ländern.

Bei den Amerikanern und den Engländern kommt der „Santa Claus“ am 25. Dezember in aller Frühe. In Australien ist am Heilig Abend Hochsommer, hier treffen sich die Menschen auf großen Wiesen, zünden jeder eine Kerze an und singen Weihnachtslieder. In Frankreich heißt der Weihnachtsmann „Père Noel“ und bringt die Geschenke, wenn alle nach dem Festessen zur Mitternachtsmesse gegangen sind. In Indien wird mangels eines Tannenbaumes, kurzerhand ein Mangobaum oder eine Bananenstaude geschmückt.

Infos auf einen Blick

Name: 1. Weihnachtstag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
1. Weihnachtstag 2014 : 25.12.2014
1. Weihnachtstag 2015 : 25.12.2015
1. Weihnachtstag 2016 : 25.12.2016

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Foto: Zastolskiy Victor/shutterstock

Heiligabend

Weihnachten, das Fest der Ruhe, der Besinnlichkeit und des Friedens, voller Traditionen und Bräuche. Bei uns wird es als das größte christliche Fest des Jahres gefeiert. Weltweit bekannt, wird es durch die vielen unterschiedlichen Traditionen jedoch auch in jeder Region der Erde anders begangen.

Deutschland

In vielen deutschen Familien ist Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres. Die Vorbereitungen beginnen in der vorweihnachtlichen Adventszeit und am 2. Feiertag, dem 26. Dezember – auch Stephanstag genannt – endet die festliche Periode. Die aufgebaute Dekoration bleibt meist noch bis zum 6. Januar stehen. Jede Familie hat andere Bräuche und Traditionen, in den meisten wird jedoch zur Adventszeit geschmückt und dekoriert, gebacken und gebastelt, aber auch gesungen und beschenkt.

Das Weihnachtsfest wird am 25. Dezember, dem „Hochfest der Geburt des Herrn“ oder auch Christtag genannt, begangen. Bereits am Vorabend den 24. Dezember (Heilig Abend) feiert man in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein die Bescherung. Abends findet, meist im engen Familienkreis, ein besonderes Festessen statt. Typisch sind Speisen wie die Weihnachtsgans oder der Weihnachtskarpfen. Die nächsten Verwandten werden dann am ersten oder zweiten Feiertag besucht. Viele Menschen, auch einige Nichtgläubige besuchen in dieser Zeit den Gottesdienst. Weihnachtsmessen sind die am meisten besuchten Gottesdienste des Jahres. In Krippenspielen und Chorgesängen wird hier der Geburt Jesu, der Menschwerdung Gottes gedacht.

Wenige wissen, dass der Brauch, sich gegenseitig zu Weihnachten zu beschenken, auf den Reformator Martin Luther zurückgeht. 1535 legte er die bisherige Sitte der Geschenke zu Nikolaus auf den Heiligabend. So entstand aus dem Hl. Nikolaus, der Hl. Christ und später das Christkind.

Das Weihnachtsfest in anderen Ländern.

Bei den Amerikanern und den Engländern kommt der „Santa Claus“ am 25. Dezember in aller Frühe. In Australien ist am Heilig Abend Hochsommer, hier treffen sich die Menschen auf großen Wiesen, zünden jeder eine Kerze an und singen Weihnachtslieder. In Frankreich heißt der Weihnachtsmann „Père Noel“ und bringt die Geschenke, wenn alle nach dem Festessen zur Mitternachtsmesse gegangen sind. In Indien wird mangels eines Tannenbaumes, kurzerhand ein Mangobaum oder eine Bananenstaude geschmückt.

Infos auf einen Blick

Name: Heiligabend
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Heiligabend 2014 : 24.12.2014
Heiligabend 2015 : 24.12.2015
Heiligabend 2016 : 24.12.2016

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Foto: Nomadic Lass/Flickr/CC BY-SA 2.0

Festivus

Am 23. Dezember sieht man in den Innenstädten noch zahlreiche Menschen, die nach den letzten Geschenken für Weihnachten suchen. Andere feiern an diesem Tag längst Festivus, den etwas anderen Feiertag.

Populär wurde Festivus durch die Sitcom „Seinfeld“. Am 18. Dezember 1997 wurde die 166. Folge der NBC-Serie mit dem Titel „The Strike“ in den USA ausgestrahlt. Darin erzählt Frank Constanza davon, wie er sich vor Jahren mit einem Fremden um eine Puppe geschlagen hatte, die er zu Weihnachten kaufen wollte. Die Puppe ging kaputt, aber Festivus war geboren. Zu diesem Feiertag gehört der Festivuspfahl, eine einfache Aluminiumstange ohne jeglichen Schmuck. Der Feiertag beginnt mit der „Offenlegung der Missstände“. Im fröhlichen Beisammensein sagen die Feiernden sich gegenseitig, was ihnen aneinander nicht passt und welche Enttäuschungen sie sich im abgelaufenen Jahr bereitet haben. Anschließend folgt das Festivusmahl. In der Sendung bestand es aus Spaghetti oder Hackfleisch mit roter Sauce, aber mittlerweile gibt es zahlreiche Spaßrezepte, die vorzugsweise aus Lebensmitteln bestehen, die in anderen Episoden der Serie vorkamen. Schließlich fehlen noch die „Leistungen der Stärke“. Hierbei fordert das Familienoberhaupt einen der Anwesenden zum Ringkampf heraus. Dieser ist erst beendet, wenn es gelingt, das Familienoberhaupt am Boden zu halten.

Den Feiertag hatte Daniel O’Keefe bereits 1966 als Ritual zum Jahrestag für sich und seine Frau erfunden. Zwar gab es keinen festen Termin, doch wurde Festivus in der Familie alljährlich gefeiert. Sein Sohn Dan O’Keefe erzählte, dass sein Vater eine Uhr in einem Sack an die Wand hängte. Die „Offenlegung der Missstände“ wurde auf Kassetten aufgenommen. Zum Dinner gab es Truthahn oder Schinken und zum Nachtisch einen Kuchen, der mit M&Ms verziert war. Als Drehbuchautor für die Sitcom „Seinfeld“ hatte O’Keefe junior den Kollegen von diesem Familienritual erzählt und man hatte es als Idee für die Sendung aufgenommen. O’Keefe selbst war nicht dafür, aber seine Kollegen und auch Jerry Seinfeld selbst waren begeistert.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Ideen für Partyspiele und Getränke. Wie zu Weihnachten singt man auch zum Festivustag, wobei meist Weihnachtslieder umgetextet werden. Wer Weihnachten etwas entgegensetzen will, kann sich auf den nächsten Festivustag freuen – oder beides feiern.
Frei nach dem Motto: „A new holiday is born. A festivus for the rest of us“

Die berühmte Seinfeld Folge, in der Festivus erklärt wird.

Infos auf einen Blick

Name: Festivus
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1966
Initiator: Dan O'Keefe
Festivus 2014 : 23.12.2014
Festivus 2015 : 23.12.2015
Festivus 2016 : 23.12.2016

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Foto: Jool-yan/shutterstock

Sternzeichen Steinbock

Infos auf einen Blick

Name: Sternzeichen Steinbock
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: das Universum
Sternzeichen Steinbock 2014 : 22.12.2014
Sternzeichen Steinbock 2015 : 22.12.2015
Sternzeichen Steinbock 2016 : 22.12.2016

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Foto: Jeanette Dietl/shutterstock

4. Advent

Im Dezember kehren bei Kerzenschein, Ruhe und Gemütlichkeit ein. Ein zarter Duft nach frischgebackenen durchzieht das Haus. Die Kinder basteln oder schmücken Heim und Baum, während draußen vorm Fenster leise der Schnee rieselt. Ein wolliger Seufzer ist zu hören, die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Eine Zeit, in der das Zusammensein ganz besonders genossen wird.


Advent, Advent ein Lichtlein brennt, erst eins…

Der Name Advent, stammt von dem lateinischen „Adventus“ ab und bedeutet so viel wie „Ankunft“. Der griechische Begriff epipháneia (Erscheinung) ist eng damit verbunden und bedeutete im Römischen Reich die Ankunft oder Anwesenheit eines Amtsträgers, Königs oder Kaisers, aber auch die Ankunft eines Gottes im Tempel. Es gibt vier Adventssonntage, der Erste liegt immer zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Der vierte Advent ist der letzte Sonntag vor Heiligabend. In der evangelischen und katholischen Kirche beginnt das neue Kirchenjahr am 1. Adventssonntag. Für Glaubensanhänger bedeutet die Vorweihnachtszeit, sich auf die Geburt von Jesus von Nazareth vorzubereiten, dessen Höhepunkt dann am 24. Dezember die Geburt selbst ist. Die christliche Kirche feiert damit auch die Menschwerdung Gottes. Ursprünglich war die Adventszeit eine Zeit des Fastens, ähnlich dem des Ramadans bei den Muslimen. Sie wurde auf die Tage zwischen dem 11. November und dem 06. Januar festgelegt. In dieser Zeit durfte weder getanzt noch aufwendig gefeiert werden, nur sogenannte stille Trauungen, also ohne Feierlichkeiten, waren erlaubt. Seit 1917 wird von der katholischen Kirche das Adventsfasten, nicht mehr verlangt. …


dann zwei… Der Weihnachtsmarkt.

Er gehört zur Vorweihnachtszeit wie Geschenke unterm Tannenbaum. Bei einem gemütlichen Bummel können weihnachtliche Spezialitäten probiert, Geschenke gekauft, spezielles Kunsthandwerk erworben und verschiedene Darbietungen bestaunt werden. Auf Verkaufsmessen sollte sich die Bevölkerung im Spätmittelalter so noch mit winterlichem Bedarf eindecken. Der Grundstein für heutige Weihnachtsmärkte wurde im 14. Jahrhundert gelegt und gehört seit dem 20. Jahrhundert zur Vorweihnachtszeit. Hier durften verschiedene Handwerksberufe, beispielsweise Spielzeugmacher, Korbflechter oder Zuckerbäcker allerlei verschiedene Erzeugnisse anbieten und verkaufen. Stände mit gerösteten Nüssen, Mandeln und Kastanien gab es bereits. Die Tradition des deutschen Weihnachtsmarktes ist weltweit bekannt und wird in vielen Ländern nachgeahmt. …


dann drei… Das Weihnachtsgebäck.

In der Weihnachtszeit werden gerne spezielle Plätzchen gebacken und verspeist. Vor allem die Halbhohen haben hierbei ihren Spaß. Beim Weihnachtsgebäck sind neben Lebkuchen, Stollen, Kipferln auch Spekulatius und Vanillesterne der Renner. Sie gehören zu den Dauerbackwaren und sind lange haltbar. Der Ursprung der süßen Backwaren liegt vermutlich in mittelalterlichen Klöstern. Damals war es üblich, verschiedene Backwaren zum Gedenken an Jesu zu backen. Ausgrabungen und frühbildliche Darstellungen zeigen dies.

Leckeres Orangen-Weihnachtsgebäck selbst gemacht:
Du brauchst für den Teig eine Orange,
150g Mehl,
100g kalte Butter,
75g Zucker, ein Eigelb
und eine Prise Salz.

Für die Füllung werden
65g süße Orangenmarmelade und
100g helle Schokocreme benötigt.

Schneide als Erstes die Butter in kleine Stücke und spüle die Orange heiß ab.
Nun die Schale der Orange dünn abreiben und zusammen mit Butter, Zucker, Mehl, Salz und dem Eigelb, in einer Schlüssel zu einem glatten Teig kneten. Jetzt rollst du den Teig zu einem Fladen aus und stellst ihn für circa 30 Minuten kalt.

Heize deinen Backofen auf 200 Grad (Gas Stufe 4, Umluft 180 Grad) vor und rolle den Teig auf circa ½ cm dünn aus. Nimm einen runden Ausstecher und steche so viele Plätzchen wie möglich aus. Die so entstandenen Taler werden auf Backpapier gelegt und 8 bis 10 Minuten gebacken.

Die Füllung stellst du ganz einfach her, indem du die Schokocreme mit der Orangenmarmelade vermischst. Sind die Talerhälften komplett ausgekühlt, streichst du einfach die Füllung zwischen zwei Taler. Fertig. …


dann vier…. Der Weihnachtsbaum.

Der Brauch, sein Haus zu schmücken ist uralt. Pflanzen verkörpern Lebenskraft, Immergrüne wie Tannenbäume sogar ganz besonders. Indem man sich diese Gewächse ins Haus brachte, erhoffte man sich früher, so auch ein Stückchen Gesundheit ins Heim zu holen. Daraus entstand die Tradition, zu Weihnachten einen Christ- oder Weihnachtsbaum aufzustellen. Der Brauch, dieses Grün zu schmücken, findet seinen Ursprung in verschiedenen Kulturen und lässt sich heute nicht mehr speziell auf eine festlegen. Beliebte Dekoelemente für den Weihnachtsbaum sind Lametta, Glaskugeln, Lichterketten und Figuren. Auch auf öffentlichen Plätzen und in Kirchen sieht man schön geschmückte Weihnachtsbäume. Im 19. Jahrhundert breitete sich dieser Brauch von Deutschland über die ganze Welt aus.

…und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann…

Infos auf einen Blick

Name: 4. Advent
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
4. Advent 2014 : 21.12.2014
4. Advent 2015 : 20.12.2015
4. Advent 2016 : 18.12.2016

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Foto: Roger Hall/shutterstock

Julfest

Das Julfest war ein altgermanisch-keltisches Fest zur Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember. An diesem Tag wurde die Rückkehr von Sonne und Licht ausgiebig und vermutlich wild gefeiert. Das alte Julfest wurde zu Ehren des Hauptgottes Odin abgehalten. Später ist das Julfest mit dem christlichen Weihnachtsfest verschmolzen.

Neue Hoffnung in dunkler Zeit

Die Wintersonnenwende und die folgenden Rauhnächte galten für die germanischen und keltischen Völker in vorchristlicher Zeit als magischer Wendepunkt und Neubeginn. Wann genau das Julfest entstand, ist nicht gesichert. Für die Nordgermanen spielte das Licht und seine Wiederkehr eine bedeutende Rolle. Die dunkle Jahreszeit hatte hier bereits Ende Oktober eingesetzt. Der harte und kalte Winter war eine Zeit der Entbehrungen, die es zu überleben galt. Antike Geschichtsschreiber berichteten von großen Festessen und Spielen der Germanen in der Winterzeit. Aus dem 6. Jahrhundert gibt es die Kunde, dass die Menschen des Nordens Boten auf ihre höchsten Berge schickten, um nach der Sonne Ausschau zu halten. Zur Wiederkehr der Sonne sollen Feuer entzündet worden sein. Brennende Räder wurden symbolisch ins Tal hinab gerollt. Vermutlich brachte man zum Jul Tieropfer dar und der Alkohol floss in Strömen. Die Feierlichkeiten fanden an besonderen Kultplätzen statt. Als wichtige Kultstätte für das Julfest in Deutschland werden die Externsteine angesehen.

Bräuche und Riten zum Jul

Einige, weniger blutige Bräuche und Riten zum Julfest sind vor allem in Skandinavien bis heute verbreitet. Am bekanntesten ist der Julbock, eine Bocksgestalt aus Stroh, die mit den Ziegenböcken Odins in Verbindung gebracht wird. In den Zeiten vor der Christianisierung glaubten die Menschen, dass dämonische Ziegenböcke in ihre Häuser eindrangen. Außerdem galt der Ziegenbock als Fruchtbarkeitssymbol und er brachte den Kindern die Geschenke. Um die bösen Geister zu vertreiben, verkleideten sich dereinst junge Männer als Ziegenböcke und erschreckten die Menschen. Launig geht es heutzutage beim Julklapp zu. Dabei wird ein mehrfach verpacktes Scherzgeschenk mit dem Ruf „Julklapp“ ins Zimmer geworfen. Der Julblock hingegen ist ein großer Holzklotz, der entzündet wird und so ein wenig an die Julfeuer der Ahnen erinnert. Der fränkische Kaiser Karl der Große, der das Christentum in Europa mit dem Schwert verbreitete, verbot im Jahr 800 das heidnische Julfest bei Todesstrafe und ersetzte es durch das christliche Weihnachtsfest. Das Julfest lies sich jedoch nicht so ohne weiteres ausrotten, ebenso wenig wie die Riten und Bräuche, die mit den auf das Julfest folgenden Rauhnächten einhergingen.

Die mystischen Rauhnächte

Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Die Rauhnächte sind daher mit dem Brauch verknüpft, die dunklen Dämonen des Winters zu vertreiben. Der Begriff leitet sich von „rau“ ab, was in alter Bedeutung soviel wie „haarig“ und „ungezähmt“ heißt. Die im Volksglauben von Spuk erfüllten Rauhnächte spielen damit auf behaarte Dämonen an, die ihr Unwesen treiben. Die Rauhnächte waren im keltisch-germanischen Kulturkreis die 12 oder 13 Nächte, die auf das Julfest folgten. Man verband die Rauhnächte sowohl mit dem Tod als auch mit Geburt und Neubeginn. In der Zeit der Rauhnächte waren viele Märchen und Mythen angesiedelt. Frau Holle etwa, die das Gute belohnt und das Böse bestraft, wird mit der nordischen Totengöttin Hel in Verbindung gebracht. Auch Odins wilde Jagd soll in den Rauhnächten stattgefunden haben. In den Rauhnächten verkleideten sich die Menschen als Pelzer oder Perchten und trieben ihren Spuk. Bis heute wird in manchen Regionen an diesem Brauch festgehalten. Nachdem der Winter und das alte Jahr auf diese Weise ausgetrieben wurden, gelangte das Licht nun endgültig zum Durchbruch.

Infos auf einen Blick

Name: Julfest
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Julfest 2014 : 21.12.2014
Julfest 2015 : 21.12.2015
Julfest 2016 : 21.12.2016

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