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Foto: Anton_Ivanov/www.shutterstock.com/editorial

Internationaler Tag für die Abschaffung der Sklaverei

Der Film „12 Years a Slave“ oder literarische Meisterwerke wie „Onkel Toms Hütte“ und „Roots“ beschreiben auf eindringliche Weise, wie hart und entwürdigend das Leben als unfreier Mensch in der Vergangenheit war.

Es entzieht sich jeder Vorstellungskraft wie es sich anfühlen muss, nicht selbstständig über das eigene Leben entscheiden zu können und als menschliches Wesen von der Geltung der Menschenrechte ausgeschlossen zu werden. Doch obwohl die Sklaverei seit mehreren Jahrzehnten offiziell verboten ist, gibt es auf der Welt auch heute noch Menschen, deren Lebensumstände derart eingeschränkt sind, dass sie per Definition das Leben eines modernen Sklaven führen.

Um diese traurigen Zustände zu verändern und gleichzeitig an die grausigen Menschenrechts-verletzungen der Vergangenheit zu erinnern, hat die UN Generalversammlung, den 2. Dezember, im Jahr 1949 zum Welttag für die Abschaffung von Sklaverei erklärt.

Worum geht es bei diesem Welttag?

Sklaven sind Menschen, die wirtschaftlich und rechtlich von anderen Menschen abhängig sind und über keine eigenen Rechte verfügen. Sie können nicht frei über ihr eigenes Leben entscheiden und haben hauptsächlich den Zweck, den Wohlstand von anderen Personen zu mehren.

Diese traurige Definition trifft sowohl auf Männer und Frauen zu, die im 16. und 17. Jahrhundert gegen ihren Willen auf Baumwollplantagen in Nordamerika unter fürchterlichen Bedingungen für ihre Besitzer schuften mussten, als auch auf junge Menschen, die heut zu Tage in ärmsten Verhältnissen lebend irgendwo in Asien in einer riesigen Textilfabrik ihre Gesundheit riskieren, damit die Menschen in Europa und Amerika günstig Klamotten kaufen können.

Menschenhandel und Zwangsarbeit sind auch heute noch gängige Methoden, um den Wohlstand ganzer Gesellschaften und einiger Einzelpersonen zu erhalten. Eine renommierte Menschenrechts-organisation schätzt, dass aktuell mindestens zwölf Millionen Menschen weltweit unter menschenunwürdigen Umständen leben und arbeiten müssen und wie Dinge behandelt werden. Diese Menschen sind gezwungen in sklavenähnlichen Verhältnissen zu leben und die ganze Welt schaut zu.

Dieser Welttag ist deshalb so wichtig, weil Menschenhandel, Zwangsarbeit, Kindersoldaten und moderne Sklaverei von der internationalen Gemeinschaft und jedem Menschen auf der Erde nicht toleriert werden dürfen.

Was kann ich an diesem Welttag beitragen?

Ein erster Schritt, um Menschenhandel und die Ausbeutung von Arbeitskräften zu verhindern ist es, nicht länger unter menschunwürdigen Umständen produzierte, günstige Konsumgüter zu erwerben. Informiere dich über Fair Trade und lass nicht zu, dass andere Menschen für deinen Wohlstand leiden müssen. Werde nicht zum Sklavenhalter!

Das deutsche Asylgesetz diskriminiert Frauen: Einen sehr gelungenen Beitrag warum das „Geschlecht“ im deutschen Zuwanderungsgesetz immer noch nicht explizit als Verfolgungsmerkmal genannt wird (trotz unzähliger Frauen weltweit, denen unsagbare Gräueltaten angetan werden) und warum diese Frauen in den sicheren Tod abgeschoben werden findet Ihr hier.

Infos auf einen Blick

Name: Internationaler Tag für die Abschaffung der Sklaverei
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , , , , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1949
Initiator: UN Generalversammlung
Internationaler Tag für die Abschaffung der Sklaverei 2014 : 02.12.2014
Internationaler Tag für die Abschaffung der Sklaverei 2015 : 02.12.2015
Internationaler Tag für die Abschaffung der Sklaverei 2016 : 02.12.2016

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Foto: nito/shutterstock

Welt-AIDS-Tag

Heute und hierzulande können wir uns kaum mehr vorstellen, welche Angst und welchen Schrecken Aids vor allem in den 1980er und 1990er Jahren verbreitet hat. Dabei ist das Problem keineswegs gelöst und zählt gerade auf dem afrikanischen Kontinent nach wie vor zu den schlimmsten Geißeln der Menschheit.

Seit dem 1. Dezember 1988 wird der Welt-Aids-Tag begangen und von zahlreichen Aktionen begleitet. Ausgerufen wurde der Welt-Aids-Tag von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Jetzt wird er von der UNAIDS, einer Organisation der Vereinten Nationen zur Koordination und Bekämpfung der HIV- und Aids-Pandemie mit Sitz in Genf, organisiert.

Toleranz und Nächstenliebe

Dinge, die den Menschen Angst machen, werden schnell stigmatisiert. So geschah es auch recht schnell nach Ausbruch der lebensbedrohlichen Infektion. Schnell wurde Aids von vielen als Problem Homosexueller und promiskuitiv lebender Menschen eingeordnet. HIV-Infizierte wurden diffamiert und nicht selten wie Aussätzige behandelt.

Bald wurde jedoch klar, dass Aids jeden treffen kann. Das Gespenstische der Krankheit wuchs. Mit dem Welt-Aids-Tag hat die WHO auf die drohende Ausgrenzung Erkrankter reagiert und versucht, ein tolerantes Klima zu schaffen. In der sogenannten westlichen Welt ist das teilweise gelungen.

Ein Hilfsaufruf an alle

Während bei uns das Problem Aids nicht oder kaum sichtbar ist, bedroht es in manchen Entwicklungsländern ganze Generationen. Wirksame Medikamente sind inzwischen entwickelt worden, die Betroffenen in der westlichen Welt trotz HIV-Infektion ein nahezu beschwerdefreies Leben bescheren können. Wie bei vielen Errungenschaften können die Ärmsten der Armen dieser Welt daran nicht partizipieren. Der Welt-Aids-Tag will für die Probleme sensibilisieren, die HIV mit sich bringt. In Afrika etwa finden 70 Prozent aller Neu-Infektionen statt. Immerhin haben sich selbst in Deutschland etwa 85.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Weltweit sind es ganze 36,7 Millionen Menschen, von denen vielen geholfen werden könnte.

Der Welt-Aids-Tag ist daher auch immer mit einem Aufruf an alle verbunden, zu helfen. Das heißt vor allem ein Aufruf an uns, die wir es uns leisten können. Zahlreiche Prominente engagieren sich in Spendenkampagnen, die HIV-infizierten Kinder in Afrika und Indien zugute kommen. Prominentes Beispiel für ein solches Engagement ist Lady Gaga, die sich anlässlich des Welt-Aids-Tages 2010 kurzzeitig der digitalen Welt entzog und von ihren Fans Spenden einforderte um sie zur Rückkehr auf die mediale Bühne zu „überreden“.

Für ein „positives“ Zusammenleben

Die UNAIDS macht sich dafür stark, das alle Betroffenen Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten haben. Ohne Spenden wird das nicht gelingen. Der Aufforderung dazu wird am Welt-Aids-Tag Nachdruck verliehen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes positives Zusammenleben ist nur mit Toleranz, Spendenbereitschaft und ohne Vorurteile möglich.

Infos auf einen Blick

Name: Welt-AIDS-Tag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1988
Initiator: WHO
Welt-AIDS-Tag 2014 : 01.12.2014
Welt-AIDS-Tag 2015 : 01.12.2015
Welt-AIDS-Tag 2016 : 01.12.2016

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Foto: VOJTa Herout/shutterstock

Meteorologischer Winterbeginn

Infos auf einen Blick

Name: Meteorologischer Winterbeginn
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre:
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: das Universum
Meteorologischer Winterbeginn 2014 : 01.12.2014
Meteorologischer Winterbeginn 2015 : 01.12.2015
Meteorologischer Winterbeginn 2016 : 01.12.2016

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Foto: violeta pasat/shutterstock

1. Advent

Im Dezember kehren bei Kerzenschein, Ruhe und Gemütlichkeit ein. Ein zarter Duft nach frischgebackenen durchzieht das Haus. Die Kinder basteln oder schmücken Heim und Baum, während draußen vorm Fenster leise der Schnee rieselt. Ein wolliger Seufzer ist zu hören, die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Eine Zeit, in der das Zusammensein ganz besonders genossen wird.


Advent, Advent ein Lichtlein brennt, erst eins… 

Der Name Advent, stammt von dem lateinischen „Adventus“ ab und bedeutet so viel wie „Ankunft“. Der griechische Begriff epipháneia (Erscheinung) ist eng damit verbunden und bedeutete im Römischen Reich die Ankunft oder Anwesenheit eines Amtsträgers, Königs oder Kaisers, aber auch die Ankunft eines Gottes im Tempel. Es gibt vier Adventssonntage, der Erste liegt immer zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Der vierte Advent ist der letzte Sonntag vor Heiligabend. In der evangelischen und katholischen Kirche beginnt das neue Kirchenjahr am 1. Adventssonntag. Für Glaubensanhänger bedeutet die Vorweihnachtszeit, sich auf die Geburt von Jesus von Nazareth vorzubereiten, dessen Höhepunkt dann am 24. Dezember die Geburt selbst ist. Die christliche Kirche feiert damit auch die Menschwerdung Gottes. Ursprünglich war die Adventszeit eine Zeit des Fastens, ähnlich dem des Ramadans bei den Muslimen. Sie wurde auf die Tage zwischen dem 11. November und dem 06. Januar festgelegt. In dieser Zeit durfte weder getanzt noch aufwendig gefeiert werden, nur sogenannte stille Trauungen, also ohne Feierlichkeiten, waren erlaubt. Seit 1917 wird von der katholischen Kirche das Adventsfasten, nicht mehr verlangt. …


dann zwei… Der Weihnachtsmarkt.

Er gehört zur Vorweihnachtszeit wie Geschenke unterm Tannenbaum. Bei einem gemütlichen Bummel können weihnachtliche Spezialitäten probiert, Geschenke gekauft, spezielles Kunsthandwerk erworben und verschiedene Darbietungen bestaunt werden. Auf Verkaufsmessen sollte sich die Bevölkerung im Spätmittelalter so noch mit winterlichem Bedarf eindecken. Der Grundstein für heutige Weihnachtsmärkte wurde im 14. Jahrhundert gelegt und gehört seit dem 20. Jahrhundert zur Vorweihnachtszeit. Hier durften verschiedene Handwerksberufe, beispielsweise Spielzeugmacher, Korbflechter oder Zuckerbäcker allerlei verschiedene Erzeugnisse anbieten und verkaufen. Stände mit gerösteten Nüssen, Mandeln und Kastanien gab es bereits. Die Tradition des deutschen Weihnachtsmarktes ist weltweit bekannt und wird in vielen Ländern nachgeahmt. …


dann drei… Das Weihnachtsgebäck.

In der Weihnachtszeit werden gerne spezielle Plätzchen gebacken und verspeist. Vor allem die Halbhohen haben hierbei ihren Spaß. Beim Weihnachtsgebäck sind neben Lebkuchen, Stollen, Kipferln auch Spekulatius und Vanillesterne der Renner. Sie gehören zu den Dauerbackwaren und sind lange haltbar. Der Ursprung der süßen Backwaren liegt vermutlich in mittelalterlichen Klöstern. Damals war es üblich, verschiedene Backwaren zum Gedenken an Jesu zu backen. Ausgrabungen und frühbildliche Darstellungen zeigen dies.

Leckeres Orangen-Weihnachtsgebäck selbst gemacht:
Du brauchst für den Teig eine Orange,
150g Mehl,
100g kalte Butter,
75g Zucker, ein Eigelb
und eine Prise Salz.

Für die Füllung werden
65g süße Orangenmarmelade und
100g helle Schokocreme benötigt.

Schneide als Erstes die Butter in kleine Stücke und spüle die Orange heiß ab.
Nun die Schale der Orange dünn abreiben und zusammen mit Butter, Zucker, Mehl, Salz und dem Eigelb, in einer Schlüssel zu einem glatten Teig kneten. Jetzt rollst du den Teig zu einem Fladen aus und stellst ihn für circa 30 Minuten kalt.

Heize deinen Backofen auf 200 Grad (Gas Stufe 4, Umluft 180 Grad) vor und rolle den Teig auf circa ½ cm dünn aus. Nimm einen runden Ausstecher und steche so viele Plätzchen wie möglich aus. Die so entstandenen Taler werden auf Backpapier gelegt und 8 bis 10 Minuten gebacken.

Die Füllung stellst du ganz einfach her, indem du die Schokocreme mit der Orangenmarmelade vermischst. Sind die Talerhälften komplett ausgekühlt, streichst du einfach die Füllung zwischen zwei Taler. Fertig. …


dann vier…. Der Weihnachtsbaum.

Der Brauch, sein Haus zu schmücken ist uralt. Pflanzen verkörpern Lebenskraft, Immergrüne wie Tannenbäume sogar ganz besonders. Indem man sich diese Gewächse ins Haus brachte, erhoffte man sich früher, so auch ein Stückchen Gesundheit ins Heim zu holen. Daraus entstand die Tradition, zu Weihnachten einen Christ- oder Weihnachtsbaum aufzustellen. Der Brauch, dieses Grün zu schmücken, findet seinen Ursprung in verschiedenen Kulturen und lässt sich heute nicht mehr speziell auf eine festlegen. Beliebte Dekoelemente für den Weihnachtsbaum sind Lametta, Glaskugeln, Lichterketten und Figuren. Auch auf öffentlichen Plätzen und in Kirchen sieht man schön geschmückte Weihnachtsbäume. Im 19. Jahrhundert breitete sich dieser Brauch von Deutschland über die ganze Welt aus.

…und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann…

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Name: 1. Advent
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
1. Advent 2014 : 30.11.2014
1. Advent 2015 : 29.11.2015
1. Advent 2016 : 27.11.2016

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Foto: Ryan M. Bolton/shutterstock

Kauf-Nix-Tag

Infos auf einen Blick

Name: Kauf-Nix-Tag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: 1992
Initiator: Adbusters Media Foundation (kanadische Medien- und Werbeagentur)
Kauf-Nix-Tag 2014 : 29.11.2014
Kauf-Nix-Tag 2015 : 28.11.2015
Kauf-Nix-Tag 2016 : 26.11.2016

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Foto: Filipe Frazao/shutterstock

Black Friday

Am Freitag nach Thanksgiving geht die Schnäppchenjagd los und der Shoppingmarathon auf Weihnachtsgeschenke kann beginnen. Thanksgiving wird in den USA immer am vierten Donnerstag im November gefeiert, am nächsten Tag wird dann der Black Friday zelebriert. Thanksgiving ist ein amerikanischer Feiertag und der schwarze Freitag eine amerikanische Erfindung, dennoch ist er auch hierzulande sehr beliebt.

Der schwarze Freitag ist in den USA eine Idee des Einzelhandels. Thanksgiving ist ein typisches Familienfest, so dass viele Familien dann das gesamte Wochenende frei haben und miteinander verbringen. Um potentielle Schnäppchenjäger in die Geschäfte zu locken, erfand der Einzelhandel den Black Friday. An diesem Tag locken die Geschäfte mit attraktiven Rabatt-Aktionen und extra günstigen Schnäppchen. Je beliebter der Onlinehandel wurde, desto mehr Onlinehändler haben den Black Friday auch in die digitale Shoppingwelt übernommen. So werden in den USA sowohl im stationären als auch im Online-Handel an diesem Tag außergewöhnlich hohe Umsätze erzielt.

Viele Leute nutzen diesen Tag, um günstig Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Besonders ehrgeizige Schnäppchenjäger verbringen die Nacht bereits vor den Geschäften, um bei Ladenöffnung, meist um 5 Uhr morgens, zu den ersten zu gehören, die den Laden betreten. So kann der ein oder andere Rabatt gesichert werden, bevor andere Schnäppchenjäger zuschlagen.

Warum der Freitag nach Thanksgiving Black Friday genannt wird, ist nicht eindeutig belegt. Eine Theorie ist, dass der Name daher kommt, dass die Händler an diesem Tag schwarze Zahlen statt rote Zahlen schreiben. Ein weiterer Ansatz ist, dass die Händler vom Geld zählen schwarze Hände bekommen haben und so der Name enstand. Die dritte – und glaubwürdigste – Erklärung für die Benennung ist, dass die Menschenmassen auf den Straßen wie eine einzige schwarze Masse wirken. Übrigens ist Für den Onlinehandel ist auch der darauffolgende Montag, Cyber Monday genannt, sehr interessant.

Kein Zusammenhang hat dieser Tag mit dem Börsencrash in New York im Jahre 1929, der ebenfalls im Oktober stattfand. In den USA wird aber vom schwarzen Donnerstag gesprochen, da der Börsencrash an einem Donnerstag passierte. Aufgrund der Zeitverschiebung wird in Europa jedoch vom schwarzen Freitag gesprochen, wodurch es zu der Verwechslung kommen kann. Dieser wenig erfreuliche Tag hat jedoch nichts mit dem Shoppingtag zu tun, der sich Jahr für Jahr wiederholt.

Infos auf einen Blick

Name: Black Friday
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Black Friday 2014 : 28.11.2014
Black Friday 2015 : 27.11.2015
Black Friday 2016 : 25.11.2016

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Foto: Jiri Flogel/shutterstock

Internationaler Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk

Die UN erklärten im Jahr 1978 den 29. November zum Welttag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Dies geschah zur Erinnerung an die Resolution der UN aus dem Jahre 1947 mit der damals der Staat Palästina geteilt wurde.

Heute noch gelten zwei Staaten als Lösung für den Nahostkonflikt. Allerdings existiert der Staat Israel und ist international anerkannt, der andere existiert nicht und das palästinensische Volk kämpft um einen souveränen und anerkannten Staat. Im Jahr 2011 stellte die PLO den Antrag auf Aufnahme als Vollmitglied der UN.

Israel reagierte auf diesen Antrag mit einer Forcierung der Siedlungspolitik in den Westbanks und in Ostjerusalem. Betrachtet man ­diese laut UN völkerrechtswidrige Politik, werden die Zweifel an der Durchsetzbarkeit der Zweistaatenlösung wieder wach.

Der palästinensische Staat ist international nur bedingt anerkannt und wurde am 15. November 1988 in Algier von der sich im Exil befindlichen PLO ausgerufen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die PLO keinerlei Staatskontrolle aufgrund der Exilsituation und so kam dem Ausruf lediglich symbolische Bedeutung zu.

Die PLO beanspruchte die seit 1967 durch Israel besetzten Gebiete in den ­Westbanks sowie den Gazastreifen mit Ostjerusalem, der Hauptstadt des Staates. Trotz der fehlenden Staatsmacht wurde Palästina bis 1999 bereits von 100 Staaten anerkannt. Im Jahr 1974 wurde die PLO völkerrechtlich als Vertretung des palästinensischen Volkes bestätigt und erhielt Beobachterstatus bei den UN. 1988 ­wurde es ihr gestattet, ohne Stimmrecht an Debatten teilzunehmen.

Mit dem „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ drückt die UN ihr Ziel einer friedlichen Koexistenz der beiden Staaten aus. Es soll ein souveräner Staat auf der Basis der 1986 gezogenen Grenzen entstehen mit gerechter Lösung der Flüchtlingsfrage. Nur unter diesen Voraussetzungen, wie sie auch die Resolution des Sicherheitsrates vorsehen, ist ein Nahostfrieden in den Augen der UN möglich.

Der Welttag wird in Deutschland durch Vorträge und Veranstaltungen zum Beispiel von der „Palästina Initiative“, die es in vielen deutschen Städten gibt, oder von der Vereinigung „Palästina Heute“ sowie dem Friedensnetzwerk begangen.

Infos auf einen Blick

Name: Internationaler Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk
Alternativnamen: Welttag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk
Kategorie:
Genre: , , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1978
Initiator: UN Generalversammlung
Internationaler Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk 2014 : 29.11.2014
Internationaler Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk 2015 : 29.11.2015
Internationaler Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk 2016 : 29.11.2016

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Foto: adrijana/shutterstock

Tag der elektronischen Grußkarten

Infos auf einen Blick

Name: Tag der elektronischen Grußkarten
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre:
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: Anfang 21. Jahrhundert
Initiator: vermutlich Grußkarten Anbieter
Tag der elektronischen Grußkarten 2014 : 29.11.2014
Tag der elektronischen Grußkarten 2015 : 29.11.2015
Tag der elektronischen Grußkarten 2016 : 29.11.2016

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Foto: SergeyDV/shutterstock

Tag des Roten Planeten

Der Mars – sehr interessant und alles andere als tot
Du warst schon überall und suchst ein neues Reiseziel? Flieg doch mal zum Mars, auf den Mond geschossen, wurden schließlich schon viele. Der ist langsam überbevölkert. Auf diesem Planeten war noch keine Menschenseele. Erst 2033 ist eine Landung durch Menschen geplant. Die NASA will hierfür alle verfügbaren Mittel mobilisieren. Seit 1964 findet jährlich ein Gedenktag am 28. November statt, welcher zeigen soll, dass der Mars alles andere als ein toter Planet ist.

Der Mars oder auch Roter Planet genannt, ist mit bloßem Auge von der Erde aus zu erkennen, also sozusagen gleich um die Ecke. Deine Reisezeit beträgt nur etwa 500 bis 600 Tage. Zurzeit wird noch erforscht, wie der menschliche Körper Schwerelosigkeit verträgt, schließlich sollst du ja noch denken können, wenn du ankommst. Bisher wissen die Forscher bloß, dass sich die Schwerelosigkeit negativ auf Muskelmasse und Knochendichte auswirkt. Aber scheinbar gibt es auch bei längeren Aufenthalten im All Veränderungen an Augen und Gehirn. Der Tagesablauf ändert sich nicht großartig, da dort ein Tag 24 Stunden und 38 Minuten dauert, also in etwa so lange wie auf der Erde. Wasser zum Waschen gibt es auch, dies ist nur etwas tiefer im Marsinneren versteckt, da es durch den niedrigen Druck an der Oberfläche, sofort verdampfen würde. Unbedingt solltest du warme Kleidung einpacken, denn der Rote Planet kennt nicht nur Wind und Wetter, sondern hat auch Jahreszeiten wie Sommer und Winter. Die Temperatur schwankt von + 10°C bis – 100°C. Wenn du gerne wanderst, pack einen Wanderstock ein, insgesamt laden rund 140 Millionen km² hierzu ein. Willst du einmal rund herumlaufen, sind es bloß knappe 6800 Kilometer. Pflanzen oder anderes Leben gibt es zurzeit auf diesem Planeten nicht, dafür viele schöne Gesteinsformationen. Da der Mars, nach der Erde, der am besten erforschte Planet ist, brauchst du dich nicht vor Marsmännlein zu fürchten. Roboter haben zumindest noch keine entdecken können. Der Name Roter Planet kommt übrigens von seiner Färbung, welche durch Eisenoxid-Staub hervorgerufen wird.

Und – hast du Lust bekommen? Wann der nächste Flug geht und was er kostet, erfährst du bei den verschiedenen Raumfahrtbehörden. Um den Rückflug und die damit verbundenen Kosten brauchst du dir keine Gedanken machen. Es gibt keinen Rückflug. Das Ganze ist ein One-Way-Ticket zum Mars. Wir wünschen Dir viel Spaß auf Deiner Reise und schick doch mal eine Postkarte.

Übrigens: So ganz absurd ist der Gedanke nicht. Erster Weltraumtourist und Multimiliardär Dennis Tito und seine Frau, planen laut Magazin Focus für das Jahr 2018  einen Marsflug  mit Rückkehr…
Oder aber du nimmst an der von Bas Lansdorp initiierten Spielshow teil (kein Witz). Der plant nämlich mit Mars One die Errichtung einer Weltraumsiedlung auf dem Mars und hat auch schon 313.000 Dollar für die Reise zusammen. Geplanter Start 2026 & Landung 2027.

Infos auf einen Blick

Name: Tag des Roten Planeten
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1964
Initiator: unbekannt
Tag des Roten Planeten 2014 : 28.11.2014
Tag des Roten Planeten 2015 : 28.11.2015
Tag des Roten Planeten 2016 : 28.11.2016

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Foto: Everett Collection/shutterstock

Thanksgiving

Thanksgiving ist ein Feiertag der sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Kanada gefeiert wird. Während Thanksgiving in den Vereinigten Staaten jeweils am 4. Donnerstag im November gefeiert wird, ist es in Kanada der 2. Montag im Oktober.

Ein Fest zu Ehren von Gottes Gaben, bei uns Erntedankfest genannt, gibt es in vielen Ländern der Erde. In den USA ist das Thanksgiving (englisch für „Danksagung“) ein staatlicher Feiertag und wird mit der ganzen Familie ausgiebig gefeiert.Zwar hat er seinen Ursprung in dem europäischen Erntedankfest, wird jedoch in USA und Kanada traditionell anders gefeiert.

Das Fest der Pilgerväter in den USA

Einer der  Ursprünge des US-Amerikanischen Thanksgiving-Festes liegt im frühen 17Jhd. Im September 1620 bestiegen Mitglieder einer Gruppe, welche sich von der englischen Staatskirche (Church of England) losgesagt hatten, in Plymouth (Großbritannien) die Mayflower. Das Schiff sollte sie nach Nord-Virginia in die Nähe des Hudson River bringen. Durch Herbststürme kamen sie jedoch vom Weg ab und landeten zwei Monate später – also im November – bei Cape Cod, einer Halbinsel im Südosten von Massachusetts in den USA. Der einbrechende Winter machte die Weiterreise zum ursprünglichen Ziel unmöglich und die Aussiedler beschlossen, auf die andere Seite der Halbinsel zu segeln. Sie landeten in der Nähe des heutigen Plymouth (Massachusetts).

Den Winter überstanden sie nur, weil ihnen die einheimischen Wampanoag-Indianer mit Nahrungsmitteln aushalfen und sie – an die klimatischen Bedingungen angepasste – Anbaumethoden lehrten. Ein dreitägiges Erntedankfest der Indianer zusammen mit den heute sogenannten Pilgervätern wird als Geburtsstunde für das alljährliche Thanksgiving in den USA angesehen. Die Kanadier begehen dieses Fest bereits am zweiten Montag im Oktober. Die Amerikaner dagegen müssen sich noch bis zum vierten Donnerstag im November gedulden. Bei den US-Amerikanern spielt nicht nur das Zusammensein eine große Rolle, es soll auch Dankbarkeit für die eigenen Besitztümer gezeigt werden und an die Auffindung von Nahrungsmittel in einem fremden Land erinnern.

Während in den USA jährlich an das Fest mit den Indianern erinnert werden soll, feiern die Kanadier ein  klassisches Erntedankfest wie bei uns. Dabei ähneln sich die Bräuche in den zwei Ländern.

Bräuche zu Thanksgiving

USA: In einer Rede einige Tage vor dem Fest ruft der Präsident das Fest aus und spricht wichtige kommende oder bereits vergangene politische Ereignisse an. Die Industrieverbände überreichen ihm zur „National Thanksgiving Turkey Presentation“ einen Truthahn. Welcher seit den 1990er Jahren begnadigt wird und nicht mehr auf dem Teller landet. Statistiken zufolge ist er aber wohl der einzige, den jährlich werden rund 45 Millionen Truthähne allein in den USA verspeist. Neben dem Truthahn, den es bereits zum Fest der Pilgerväter gegeben haben soll, werden weitere Speisen aus dieser Zeit wie beispielsweise Süßkartoffeln, Apfel- und Kürbiskuchen sowie grüne Erbsen, Mais und Kürbis gereicht.

Ein weiterer Brauch ist das sogenannte Wishbone („Wunschknochen“) brechen. Dabei nehmen zwei Festteilnehmer das getrocknete Gabelbein eines Truthahns zwischen die kleinen Finger und ziehen solange daran, bis es zerbricht. Derjenige mit der größeren Hälfte hat einen Wunsch frei. Geschenke sind an diesem Feiertag eher unüblich.

Da Thanksgiving mit der Familie einschließlich Großeltern, Onkel, Tanten und weiteren Verwandten und Bekannten gefeiert wird, sind zu diesem Zeitpunkt meist die Flughäfen, Bahnhöfe und Straßen stark überfüllt.

Black Friday – Der Tag danach

Die Ansichten über den Ursprung des Namens Black Friday sind geteilt, fest steht jedoch, dass dieser Tag das Weihnachtsgeschäft in den USA einläutet. Viele Menschen nehmen sich frei, um mit der Familie die ersten Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Von den Händlern wird dies durch satte Rabatte und Sonderangebote unterstützt.

Mehr Informationen zum Black Friday.

Infos auf einen Blick

Name: Thanksgiving
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum: ,
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: 16. Jhd.
Initiator: unbekannt
Thanksgiving 2014 : 27.11.2014
Thanksgiving 2015 : 12.10.2015
Thanksgiving 2016 : 24.11.2016

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