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Foto: Nicku/www.shutterstock.com/editorial

Darwin-Tag

Charles Darwin, dessen Riesenschildkröte der Galapagosinseln übrigens immer noch lebt, erblickte am 12. Februar 1809 in Shrewsbury Großbritannien das Licht der Welt. Der britische Naturforscher gilt aufgrund seiner maßgeblichen Beiträge zur den Fragen zur Evolution als einer der bedeutendsten Wissenschaftler.

Die in Darwins „On the Origin of Species“ formulierte Thesen stellten die wesentliche Grundlage für die seitdem ständig weiterentwickelten Erkenntnisse der Evolutionstheorie. Die Evolutionstheorie begründet das grundlegende Paradigma der heutigen Naturwissenschaften und versammelt alle biologischen Wissenschaftszweige wie Zoologie, Botanik oder Genetik unter sich.

Erstmalig im April 1995 beging die kalifornische Stanford University zu Ehren Charles Darwins einen Gedenktag. Dr. Donald Johanson, der Entdecker des Lucy Skeletts im Rahmen der Veranstaltung eine Sondervorlesung mit dem Titel „Darwin and Human Origin“. Anlässlich des unerwartet großen Interesses und des Erfolges beschlossen die Initiatoren eine Wiederholung.

Der Gedenktag sollte von nun an am 12. Februar, dem Geburtstag Darwins, initiiert werden. Zahlreiche Universitäten folgten dem Standford Gedenktag zu Ehren Charles Darwin und würdigten dessen Beitrag zur Wissenschaft und Evolutionstheorie.

Über 200 Jahre nach Darwins Geburt wird der sogenannte Darwin Day zu Ehren des Begründers der Theorie zur Entwicklung der Artenvielfalt nunmehr schon zum 20. Mal weltweit gefeiert und versteht sich als Hommage an Darwins Beitrag zur Wissenschaft. Mit der Einführung des offiziellen Darwin Day soll einer breiten Öffentlichkeit, neben der eigentlichen Ehrung von Darwins Werk, auch die zentrale und weitreichende Bedeutung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse, sowie die Naturwissenschaften an sich, näher gebracht werden. Vor allem Universitäten und Atheisten, als Gegenbewegung zum – in den USA weit verbreiteten Wissenschaftstheorie des – Kreationismus begehen den jährlichen Gedenktag Charles Darwins‘ in unabhängig organisierten Veranstaltungen. Die einzelnen Events sind auf der Webseite des Darwin Day Celebration gelistet.

Infos auf einen Blick

Name: Darwin-Tag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1996
Initiator: Donald Johanson
Darwin-Tag 2014 : 12.02.2014
Darwin-Tag 2015 : 12.02.2015
Darwin-Tag 2016 : 12.02.2016

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Foto: CHRISTIAN DE ARAUJO/shutterstock

Mardi Gras

Infos auf einen Blick

Name: Mardi Gras
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre:
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1996
Initiator:  Pierre Le Moyne d’Ibervilleund sein Bruder Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville
Mardi Gras 2014 : 12.02.2014
Mardi Gras 2015 : 12.02.2015
Mardi Gras 2016 : 12.02.2016

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Foto: Axel Lauer/www.shutterstock.com/editorial

Rosenmontag

Der Karneval, auch Fastnacht und Fasching genannt, gilt in unseren Breiten auch als die fünfte Jahreszeit und ist die ausgelassene Zeit, welche der der sechswöchigen Fastenzeit vor Ostern vorangeht.

Karnevalsbeginn wird am 11.11. um 11.11 Uhr zelebriert. Der Grund liegt darin, dass am 12.11. die Fastenzeit vor Weihnachten beginnt und man so am 11.11. noch einmal ausgelassen feiern kann. Für den Karneval gibt es noch viele weitere Bezeichnungen, wie Fasnacht, Fastnacht, Fasteleer oder Fastelovend, wobei man von Bonn bis Erfurt in Thüringen vom Karneval spricht, in anderen Gegenden Deutschlands und in Österreich spricht man vom Fasching, meint aber das Gleiche, das närrische Treiben bis zum Faschingsdienstag.

Die Geschichte des Karnevals geht bis zu 5.000 Jahre zurück, denn schon in Mesopotamien wurde ein siebentägiges Fest gefeiert. „Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite“, hieß es damals, Mächtige und Niedere waren gleichgeachtet. Auch in anderen Kulturen im Mittelmeerraum gibt es Feste, die mit der Natur und dem Erwachen im Frühling zusammenhängen. Erste Narrenfeste in Deutschland wurden im 12. Jahrhundert gefeiert, dabei wurden klerikale Würdenträger und kirchliche Riten veralbert und parodiert.

Dieses Treiben wurde von der Kirche zwischen dem 06. Januar und Aschermittwoch geduldet, danach waren die derben Späße dann jedoch strengstens verboten. Gott hat über den „Staat des Teufels“ gesiegt und der Karneval ein Ende gefunden. Aus diesem Grund sind in Deutschland vor allem die katholischen Gegenden Karnevalshochburgen. Einwohner von Köln, Mainz oder Düsseldorf wissen die närrischen Feiertage besonders ausgelassen zu begehen, dort werden Prunksitzungen abgehalten und auch im Fernsehen übertragen, die berühmteste Sitzung ist wohl „Mainz, wie es singt und lacht“.

Generell zählt die Mainzer Fastnacht oder auch „Meenzer Fassenacht“ zu den bedeutendsten Karnevalsfeiern mit politisch-literarischer Tradition. Auch die „Schwellköppe“ im Rosenmontagszug und der „Narrhallamarsch“ gehören zum Narrentreiben in Mainz dazu. Mehr als 70 Fastnachtsvereine verwandeln die Stadt in eine große Narrenburg. Zahlreiche Karnevalsumzüge werden von Tausenden Närrinnen und Narren gestürmt, oft geht das Treiben vom Faschingssamstag bis Faschingsdienstag ohne Unterbrechung durch, wobei der Rosenmontag einen besonderen Stellenwert einnimmt. Zwischen dem Fasnachtssonntag und dem Faschingsdienstag gelegen, gilt er im rheinischen Karneval als Höhepunkt der Narrenzeit. Viele Arbeitgeber geben ihren Mitarbeitern am Rosenmontag und Faschingsdienstag frei, obwohl es sich um keine gesetzlichen Feiertage, sondern um Brauchtumstage handelt.

Üblicherweise werden Karnevalsbräuche von Männern dominiert, an einem Tag ist das jedoch anders, am „schmutzigen Donnerstag“, denn dann ist Weiberfastnacht angesagt. „Wieverfastelovend“, wie die Weiberfastnacht auch genannt wird, ist immer am Donnerstag vor dem Rosenmontag, dann übernehmen die Frauen symbolisch die Macht und machen aus der Stadt einen Straßenkarneval. In einigen rheinischen Städten stürmen sie auch die Rathäuser und übernehmen die Regierung der Männer. Bekannt ist auch der Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatten abschneiden und damit ihre Männlichkeit stutzen. Als Besucher muss man sich darauf gefasst machen, dass dieser Brauch auch wirklich in die Tat umgesetzt wird.

Fasching wird aber nicht nur in Deutschland gefeiert, überall auf der Welt gibt es ähnliche Bräuche und Sitten. Karnevalshochburgen sind zum Beispiel der Karneval von Rio, Oruro und auch in Venedig. Der venezianische Karneval ist vor allem für seine kunstvollen Kostüme und Masken berühmt. Der sogenannten „Engelsflug“ eröffnet 10 Tage vor Aschermittwoch das Narrentreiben. Dabei schwebt ein Artist vom „Campanile di San Marco“ (dem Glockenturm) herab auf den Markusplatz. Überall in der Stadt findet man Bühnen, auf welchen artistische und künstlerische Darbietungen gezeigt werden. Menschen flanieren in aufsehenerregenden Kostümen durch die Stadt, was auch viele Touristen aus aller Welt anlockt.

In Österreich gibt es zahlreiche Veranstaltungen im Fasching, die einen besonderen Stellenwert einnehmen. Im Südosten des Landes wird das Blochziehen zelebriert, im steirischen Murtal wird ein Bärenjagen veranstaltet und in Ebensee der Fetzenfasching. Die Tiroler Fasnacht ist bekannt durch die Umzüge mit traditionellen Maskengruppen, so findet in Telfs das „Schleicherlaufen“ statt, in Imst das „Schemenlaufen“ und in Nassereith das „Schellerlaufen“. In Wien werden die Tage im Fasching vor allem durch unzählige Ballveranstaltungen zu besonderen Festen, der bekannteste und größte ist der „Wiener Opernball“, das sind für alle Wiener besondere Feiertage.

Um die verschiedenen Bräuche und das unterschiedliche Narrentreiben erleben zu können, lohnt es sich, Narrenhochburgen auf der ganzen Welt zu besuchen und bis in den Faschingsdienstag hinein ausgelassen zu feiern. Der Ernst des Alltags kommt ohnehin schneller als man denkt; Spätestens am Aschermittwoch, an dem ja bekanntlich „alles vorbei“ ist.

Infos auf einen Blick

Name: Rosenmontag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Rosenmontag 2014 : 03.03.2014
Rosenmontag 2015 : 16.02.2015
Rosenmontag 2016 : 08.02.2016

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Foto: Aleksandra Gigowska/shutterstock

Tag des Europäischen Notrufes 112

Seit 2009 findet am 11. Februar jährlich der Tag des Europäischen Notrufes 112, durch den die Initiatoren die Bekanntheit der europaweit gültigen Notrufnummer steigern wollen, statt. Denn im Ernstfall ist die Rettung von Leben oft nur dann möglich, wenn diese Nummer umgehend gewählt wird.

Kostenloser Notruf und sprachgewandte Ansprechpartner

Ein Notruf über die Rufnummer 112 ist in Europa uneingeschränkt kostenlos. Das gilt in Deutschland genauso wie im Ausland für die Nutzer von allen Mobilfunk- und Festnetzangeboten. Wenn Du die Nummer außerhalb des deutschsprachigen Raums wählst, darfst Du Dich normalerweise darauf verlassen, dass die Mitarbeiter der Notrufzentrale eine Vielzahl von Sprachen beherrschen.

Europaweite Einführung der Notrufnummer und die Geschichte der ursprünglichen Initiatoren

Die EU-Kommission wollte 2009 auf die europaweite Verfügbarkeit der Notrufnummer 112 aufmerksam machen und führte aus diesem Grund den Tag des Europäischen Notrufes ein. Damit reagierte die Europäische Union darauf, dass zahlreichen EU-Bürger glaubten, die Nummer wäre nur in ihrem eigenen Heimatland gültig.

Bei der Einigung auf eine einheitliche Notrufnummer war jedoch nicht die EU, sondern die Björn Steiger Stiftung die ursprüngliche Initiatorin. Diese gemeinnützige Organisation wurde von den Eltern des Namensgebers ins Leben gerufen, nachdem Björn am 3. Mai 1969, wegen eines zu spät gerufenen Krankenwagens, sein Leben verlor. Nachdem die Notrufnummern 112 und 110 trotz Bemühungen der Organisation zunächst nicht deutschlandweit eingeführt wurden, klagte der Gründer Siegfried Steiger am 27. Juni 1973 vor dem Stuttgarter Verwaltungsgericht gegen das Bundesland Baden-Württemberg und gegen die BRD. Obwohl der Vater des tragisch verstorbenen Unfallopfers vor Gericht zunächst scheiterte, war er mit der geweckten Aufmerksamkeit letztlich doch noch erfolgreich. Aufgrund des enormen öffentlichen Drucks wurde die Notrufnummer im September 1973 bundesweit eingeführt.

Eine Vielzahl von weiteren „Notruf-Errungenschaften“ verdanken wir ebenfalls der Björn Steiger Stiftung. 1971 bestückten Stiftungsmitarbeiter Beispielsweise eine Strecke von insgesamt rund 35.000 Kilometern auf deutschen Land– und Bundesstraßen mit Notruftelefonen. Darüber hinaus ermöglichte Siegfried Steigers Engagement 1972 die Finanzierung und den Aufbau der Deutschen Rettungsflugwacht, bei der es sich um die erste zivile Luftrettungsorganisation des gesamten Landes handelt. Ein weiterer Erfolg in der Geschichte der Stiftungsorganisation ist die Präsentation eines zusätzlichen Einsatz-Fahrzeugs für Notärzte im Jahr 1979. Mittlerweile sind diese Notarztwagen in Deutschland längst fest in die Rettungsdienste integriert und sorgen für eine schnellere Ankunft von Medizinern an Unfallorten. 2006 entwickelte die Organisation eine – den Rettungsdiensten zu Verfügung stehende – Ortungsplattform, durch die bereits während des Anrufeingangs der exakte Standort des Mobilfunkgeräts ermittelt werden kann.

Aktuelles Stiftungsprojekt: Der Notarztwagen Felix für Frühgeborene

Ein aktuelles Projekt von Siegfried Steigers Stiftung ist die Verbreitung des speziellen Baby-Notarztwagen-Systems Felix, das einen besonders sicheren und medizinisch vertretbaren Transport von Frühgeborenen gewährleistet. Durch eine spezielle Federung erhöht dieses Notarztwagenmodell nach einem Notruf die Überlebenschancen von Babys, die nach einer Frühgeburt eine schnelle Behandlung in der Klinik benötigen.

Infos auf einen Blick

Name: Tag des Europäischen Notrufes 112
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 2009
Initiator: Europäisches Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission
Tag des Europäischen Notrufes 112 2014 : 11.02.2014
Tag des Europäischen Notrufes 112 2015 : 11.02.2015
Tag des Europäischen Notrufes 112 2016 : 11.02.2016

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Foto: Kamira/shutterstock

Welttag der Kranken

Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. eingeführt. Er erinnert an kranke Menschen und ruft zum Gebet für sie auf. Dieser Gedenktag wird seitdem immer jährlich am 11. Februar mit einer Zeremonie im Rahmen eines Gottesdienstes im Petersdom abgehalten und auch an weiteren Gedenkstätten vollzogen.

An diesem Welttag der Kranken wird alle jener Menschen gedacht, die an chronischen Krankheiten, den Folgen eines Unfalls oder auch einfach nur einer Grippe leiden und deshalb nicht am Leben der Gesunden teilhaben. Aber nicht nur ein chronisches Leiden oder eine Erkrankung an Krebs kann einem Menschen das Leben erschweren, auch psychische Erkrankungen führen zur Eischränkung der Lebensqualität. Eine Krankheit, egal in welcher Form, ist für jeden Menschen eine Belastung und eine Belastung für die Familie und Angehörigen.

Langzeit-Erkrankte haben nicht nur mit der Symptomen der Krankheit selbst zu kämpfen, sondern auch mit dem Umfeld, mit Finanzproblemen bei Arbeitsunfähigkeit durch die Erkrankung oder mit unerfüllbaren Wünschen. Am Welttag der Kranken sind es die Menschen mit ihren Gebrechen und ihren Krankheiten, die im Mittelpunkt stehen. Menschen, die sonst vom Leben ausgeschlossen werden, weil sie durch ihre Krankheit an diesem nicht mehr voll teilnehmen können.

Man soll das Leben mit Gesundheit wertschätzen und trotzdem den Kranken Anerkennung schenken und für sie da sein. Ein Leben soll nicht als selbstverständlich hingenommen werden, sondern als ein besonderes Geschenk. Ein Kind, das seine Mutter an Krebs verliert und zusehen muss, wie diese langsam immer schwächer wird, oder ein junger Sportler der durch einen Autounfall an einen Rollstuhl gebunden ist und trotzdem noch dem sportlichen Geist folgt.

Alles Negative und alles Positive, was eine Erkrankung in und an einem Menschen verändert, sollte an diesem Gedenktag im Vordergrund stehen. Ebenso wird jener Menschen gedacht, die ihre Erkrankung nicht überlebt haben. Menschen, die den Kampf nicht gewonnen haben, sondern das Leben verlassen mussten und Familie und Freunde alleine zurückgelassen haben.

Man sollte dafür dankbar sein, gesund zu sein und sich bewusst machen wie gut es einem geht, dass man nicht erkrankt ist und das Leben ohne Einschränkung genießen kann. Man soll dafür danken, dass Familie und Freunde auch in Zukunft ein gesundes Leben führen können und von Schicksalsschlägen verschont bleiben.

Infos auf einen Blick

Name: Welttag der Kranken
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: 1993
Initiator: Papst Johannes Paul II
Welttag der Kranken 2014 : 11.02.2014
Welttag der Kranken 2015 : 11.02.2015
Welttag der Kranken 2016 : 11.02.2016

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Foto: Ollyy/shutterstock

Spiele deine Gitarre Tag

Am 11. Februar jährt sich mal wieder der Spiele-Deine-Gitarre-Tag. Zum wievielten Mal, das weiß keiner so genau.

Seinen Ursprung hatte dieser Feiertag, der Get-Out-Your-Guitar-Day, wahrscheinlich in den USA. Auch seine Initiatoren kennt man nicht, aber sie verfolgten eindeutig gute Absichten. Denn wer Musik macht, kann nicht gleichzeitig Unheil anrichten!

Nun gibt es eine ganze Reihe skurriler Feiertage, wie etwa den Umarme-Deine-Katze-Tag oder den Zähle-Deine-Knöpfe-Tag. Im Vergleich dazu zählt der Spiele-Deine-Gitarre-Tag durchaus zu der ernsthafteren Kategorie der Aktionstage. Mit dem Tag verbunden ist die Aufforderung an jeden von uns, endlich mal wieder sein altes Instrument hervor zu holen, sich seiner verloren geglaubten Fähigkeiten zu besinnen und ihm Töne zu entlocken. Kurz: Musik machen!

Was hier nun wirklich eigenartig ist: Bei mir zu Hause hat sich genau das kürzlich abgespielt, wohlgemerkt ohne bisherige Kenntnis des hier besprochenen Feiertages. Was war passiert? Der wehmütige Gedanke, endlich mal wieder Gitarre zu spielen, hatte sich bei meinem Freund schon über einen längeren Zeitraum festgesetzt. Vor ca. zwei Jahren, während einer Reise nach Südbayern, wurden deshalb in einem Musikalienhandel Saiten erworben. Vor einem Monat holte er das gute Stück vom Dachboden und startete den Versuch, die Saiten aufzuziehen und das Instrument zu stimmen. Mit mäßigem Erfolg. Letzten Sonntag hatten wir unerwarteten Besuch und siehe da, einer der Gäste konnte das alte Saiteninstrument stimmen. Seitdem höre ich ab und an eine kleine Melodie. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja am 11. Februar das erste Konzert?

Der Spiele-Deine-Gitarre-Tag sollte als Aktionstag bekannter werden. Tatsächlich ist es vorstellbar, dass er seine Ursprünge in der Hippiezeit hatte. Love, Peace and Rock’n Roll, also Liebe, Frieden und -etwas großzügiger übersetzt – Musik machen, sind die eindeutigen Aufforderungen diese Zeit. Und was soll heute daran verkehrt sein, gerade wo die Welt an allen Ecken und Enden knirscht?

Also hol Dein Instrument raus, auch wenn es keine Klampfe ist!

Infos auf einen Blick

Name: Spiele deine Gitarre Tag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Spiele deine Gitarre Tag 2014 : 11.02.2014
Spiele deine Gitarre Tag 2015 : 11.02.2015
Spiele deine Gitarre Tag 2016 : 11.02.2016

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Foto: Tahoo/www.shutterstock.com/editorial

Chinesisches Neujahrsfest

Mit dem Chinesischen Pinyin, dem Neujahrsfest begehen die Menschen nicht nur in China und ganz Ostasien ihren wichtigsten Feiertag, sondern ebenfalls die Mehrzahl der weltweit lebenden ethnischen Chinesen. Mit dem Pinyin wird das Neujahr eingeleitet. Das Datum des Neujahrfestes richtet sich nicht nach dem offiziellen kalendarischen Jahresanfang des gregorianischen Kalenders, sondern basiert auf dem traditionellen Chinesischen Lunisolarkalender.

Das chinesische Neujahr ist ein Clan- und Familienfest. Im Ausland lebende Chinesen nutzen nicht selten ihren gesamten Jahresurlaub, um den Feiertag gemeinsam mit der Familie zu verbringen. Am Vorabend des Neujahrsfestes genießt die Familie ein opulentes Festessen. Etwa eine Stunde vor Mitternacht verlassen die Menschen dann das Haus, um „die Spuren des alten Jahres mit ins Freie zu nehmen“. Bei Rückkehr werden die Fenster weit geöffnet und „das bevorstehende Glück des neuen Jahres eingelassen“. Das schillernde und pompöse Feuerwerk endet meist erst am nächsten Morgen.

Der Neujahrstag wird traditionell mit gutem Essen und persönlichen Segenswünschen begangen. Ein wichtiges Ritual sind rote Umschläge mit Segenswünschen oder Geldgeschenken. Dieser Tag dient dazu, der Ahnen zu gedenken und Verwandte und Freunde zu besuchen.

Das Brauchtum erweist sich regional als sehr unterschiedlich und unterliegt kulturellen sowie sozialen Unterschieden der verschiedenen Länder und Regionen in Ostasien. Hinter der traditionellen Begehung des Chinesischen Neujahrsfestes steht in China die Mystik einer jahrhundertealten Legende: Ein menschenfressendes Ungeheuer kam einmal im Jahr aus seinem Tiefschlaf aus den Bergen oder dem Meer um seinen unbändigen Hunger zu stillen. Zum Schutz vor dem Jahresmonster machten die Menschen Lärm, entzündeten Feuer und vertrieben es durch speziell rot gefärbte Dinge. Das Gehen des Monsters bedeutete den Anfang für ein neues Jahr.

Infos auf einen Blick

Name: Chinesisches Neujahrsfest
Alternativnamen: Pinyin
Kategorie:
Genre: , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Chinesisches Neujahrsfest 2014 : 31.01.2014
Chinesisches Neujahrsfest 2015 : 19.02.2015
Chinesisches Neujahrsfest 2016 : 08.02.2016

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Foto: Lai Kwun Fai/shutterstock

Kinderhospiztag

Seit 2006 findet jährlich am 10. Februar der Tag der Kinderhospizarbeit statt. Im Mittelpunkt stehen unheilbar kranke Kinder und deren Familien, die durch ambulante und stationäre Einrichtungen der Kinderhospize einerseits eine angemessene Pflege und andererseits eine Entlastung erhalten.

Das erste Kinderhospiz in der Geschichte war das Helen House Hospiz im britischen Oxford, das 1982 eröffnete. Aus der persönlichen Beziehung zu der kleinen Helen, die durch einen Hirntumor stark pflegebedürftig war, entwickelte die Nonne und Krankenschwester Frances Dominica die Idee, sich auch um andere Kinder und Familien in ähnlicher Notlage zu kümmern. In Deutschland eröffnete die gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen in Olpe 1998 das erste Kinderhospiz. Der Deutsche Kinderhospizverein wurde allerdings bereits 1990 von sechs Familien gegründet.

Seit dem Jahr 002 vertritt der Bundesverband Kinderhospiz die Interessen der Kinderhospizorganisationen in ganz Deutschland. Der Aktionstag am 10. Februar macht auf die Situation der kleinen Patienten und deren Familien aufmerksam. Der Kinderhospizverein ruft an diesem Tag zu einem Zeichen der Solidarität auf, das durch grüne Bänder symbolisiert wird, die an Bäumen, Autoantennen und Fenstern sichtbar angebracht werden.  Zudem organisieren Kinderhospize und betroffene Familien verschiedenste Aktionen an diesem Tag, um auf die Arbeit des Hospiz aufmerksam zu machen. Der Aktionstag soll Menschen für die ehrenamtliche Mitarbeit für ein Hospiz gewinnen und sowohl ideelle als auch immer benötigte finanzielle Unterstützer finden.

Vor allem aber soll er das Thema Tod und Sterben von Kindern aus dem Tabu-Bereich heraus in das öffentliche Bewusstsein bringen.

Aufgerufen wird nicht nur zur Teilnahme und zu eigenen Aktivitäten. In stationären wie ambulanten Kinderhospizen werden Informationsveranstaltungen, Lesungen und Filmvorführungen organisiert. Infostände in Kaufhäusern und Fußgängerzonen, sowie die Verteilung von Schriften dienen der Information. In Kinder– und Jugendgottesdiensten und Diskussionsrunden setzt man sich mit dem Thema auseinander.

Ungezwungene Veranstaltungen wie Luftballonwettbewerbe, Schmink- und Malaktionen für Kinder, Sponsorenläufe und Konzerte lockern die Atmosphäre auf. Die grünen Bänder sind für 20 Cent pro Stück beim Deutschen Kinderhospizverein erhältlich. Besonders kreative Menschen verknüpfen viele Bänder zu Netzen, Mustern und Figuren. Alle Einnahmen fließen in die Hospizarbeit, um den kranken Kindern ihr kurzes Leben so angenehm und schmerzfrei wie möglich zu machen.

Infos auf einen Blick

Name: Kinderhospiztag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: , , ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Nein
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Kinderhospiztag 2014 : 10.02.2014
Kinderhospiztag 2015 : 10.02.2015
Kinderhospiztag 2016 : 10.02.2016

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Foto: Mike Richter/shutterstock

Tulpensonntag

Der Karneval, auch Fastnacht und Fasching genannt, gilt in unseren Breiten auch als die fünfte Jahreszeit und ist die ausgelassene Zeit, welche der der sechswöchigen Fastenzeit vor Ostern vorangeht.

Karnevalsbeginn wird am 11.11. um 11.11 Uhr zelebriert. Der Grund liegt darin, dass am 12.11. die Fastenzeit vor Weihnachten beginnt und man so am 11.11. noch einmal ausgelassen feiern kann. Für den Karneval gibt es noch viele weitere Bezeichnungen, wie Fasnacht, Fastnacht, Fasteleer oder Fastelovend, wobei man von Bonn bis Erfurt in Thüringen vom Karneval spricht, in anderen Gegenden Deutschlands und in Österreich spricht man vom Fasching, meint aber das Gleiche, das närrische Treiben bis zum Faschingsdienstag.

Die Geschichte des Karnevals geht bis zu 5.000 Jahre zurück, denn schon in Mesopotamien wurde ein siebentägiges Fest gefeiert. „Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite“, hieß es damals, Mächtige und Niedere waren gleichgeachtet. Auch in anderen Kulturen im Mittelmeerraum gibt es Feste, die mit der Natur und dem Erwachen im Frühling zusammenhängen. Erste Narrenfeste in Deutschland wurden im 12. Jahrhundert gefeiert, dabei wurden klerikale Würdenträger und kirchliche Riten veralbert und parodiert.

Dieses Treiben wurde von der Kirche zwischen dem 06. Januar und Aschermittwoch geduldet, danach waren die derben Späße dann jedoch strengstens verboten. Gott hat über den „Staat des Teufels“ gesiegt und der Karneval ein Ende gefunden. Aus diesem Grund sind in Deutschland vor allem die katholischen Gegenden Karnevalshochburgen. Einwohner von Köln, Mainz oder Düsseldorf wissen die närrischen Feiertage besonders ausgelassen zu begehen, dort werden Prunksitzungen abgehalten und auch im Fernsehen übertragen, die berühmteste Sitzung ist wohl „Mainz, wie es singt und lacht“.

Generell zählt die Mainzer Fastnacht oder auch „Meenzer Fassenacht“ zu den bedeutendsten Karnevalsfeiern mit politisch-literarischer Tradition. Auch die „Schwellköppe“ im Rosenmontagszug und der „Narrhallamarsch“ gehören zum Narrentreiben in Mainz dazu. Mehr als 70 Fastnachtsvereine verwandeln die Stadt in eine große Narrenburg. Zahlreiche Karnevalsumzüge werden von Tausenden Närrinnen und Narren gestürmt, oft geht das Treiben vom Faschingssamstag bis Faschingsdienstag ohne Unterbrechung durch, wobei der Rosenmontag einen besonderen Stellenwert einnimmt. Zwischen dem Fasnachtssonntag und dem Faschingsdienstag gelegen, gilt er im rheinischen Karneval als Höhepunkt der Narrenzeit. Viele Arbeitgeber geben ihren Mitarbeitern am Rosenmontag und Faschingsdienstag frei, obwohl es sich um keine gesetzlichen Feiertage, sondern um Brauchtumstage handelt.

Üblicherweise werden Karnevalsbräuche von Männern dominiert, an einem Tag ist das jedoch anders, am „schmutzigen Donnerstag“, denn dann ist Weiberfastnacht angesagt. „Wieverfastelovend“, wie die Weiberfastnacht auch genannt wird, ist immer am Donnerstag vor dem Rosenmontag, dann übernehmen die Frauen symbolisch die Macht und machen aus der Stadt einen Straßenkarneval. In einigen rheinischen Städten stürmen sie auch die Rathäuser und übernehmen die Regierung der Männer. Bekannt ist auch der Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatten abschneiden und damit ihre Männlichkeit stutzen. Als Besucher muss man sich darauf gefasst machen, dass dieser Brauch auch wirklich in die Tat umgesetzt wird.

Fasching wird aber nicht nur in Deutschland gefeiert, überall auf der Welt gibt es ähnliche Bräuche und Sitten. Karnevalshochburgen sind zum Beispiel der Karneval von Rio, Oruro und auch in Venedig. Der venezianische Karneval ist vor allem für seine kunstvollen Kostüme und Masken berühmt. Der sogenannten „Engelsflug“ eröffnet 10 Tage vor Aschermittwoch das Narrentreiben. Dabei schwebt ein Artist vom „Campanile di San Marco“ (dem Glockenturm) herab auf den Markusplatz. Überall in der Stadt findet man Bühnen, auf welchen artistische und künstlerische Darbietungen gezeigt werden. Menschen flanieren in aufsehenerregenden Kostümen durch die Stadt, was auch viele Touristen aus aller Welt anlockt.

In Österreich gibt es zahlreiche Veranstaltungen im Fasching, die einen besonderen Stellenwert einnehmen. Im Südosten des Landes wird das Blochziehen zelebriert, im steirischen Murtal wird ein Bärenjagen veranstaltet und in Ebensee der Fetzenfasching. Die Tiroler Fasnacht ist bekannt durch die Umzüge mit traditionellen Maskengruppen, so findet in Telfs das „Schleicherlaufen“ statt, in Imst das „Schemenlaufen“ und in Nassereith das „Schellerlaufen“. In Wien werden die Tage im Fasching vor allem durch unzählige Ballveranstaltungen zu besonderen Festen, der bekannteste und größte ist der „Wiener Opernball“, das sind für alle Wiener besondere Feiertage.

Um die verschiedenen Bräuche und das unterschiedliche Narrentreiben erleben zu können, lohnt es sich, Narrenhochburgen auf der ganzen Welt zu besuchen und bis in den Faschingsdienstag hinein ausgelassen zu feiern. Der Ernst des Alltags kommt ohnehin schneller als man denkt; Spätestens am Aschermittwoch, an dem ja bekanntlich „alles vorbei“ ist.

Infos auf einen Blick

Name: Tulpensonntag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Tulpensonntag 2014 : 02.03.2014
Tulpensonntag 2015 : 15.02.2015
Tulpensonntag 2016 : 07.02.2016

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Foto: Oleg_Mit/www.shutterstock.com/editorial

Schmalziger Samstag

Der Karneval, auch Fastnacht und Fasching genannt, gilt in unseren Breiten auch als die fünfte Jahreszeit und ist die ausgelassene Zeit, welche der der sechswöchigen Fastenzeit vor Ostern vorangeht.

Karnevalsbeginn wird am 11.11. um 11.11 Uhr zelebriert. Der Grund liegt darin, dass am 12.11. die Fastenzeit vor Weihnachten beginnt und man so am 11.11. noch einmal ausgelassen feiern kann. Für den Karneval gibt es noch viele weitere Bezeichnungen, wie Fasnacht, Fastnacht, Fasteleer oder Fastelovend, wobei man von Bonn bis Erfurt in Thüringen vom Karneval spricht, in anderen Gegenden Deutschlands und in Österreich spricht man vom Fasching, meint aber das Gleiche, das närrische Treiben bis zum Faschingsdienstag.

Die Geschichte des Karnevals geht bis zu 5.000 Jahre zurück, denn schon in Mesopotamien wurde ein siebentägiges Fest gefeiert. „Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite“, hieß es damals, Mächtige und Niedere waren gleichgeachtet. Auch in anderen Kulturen im Mittelmeerraum gibt es Feste, die mit der Natur und dem Erwachen im Frühling zusammenhängen. Erste Narrenfeste in Deutschland wurden im 12. Jahrhundert gefeiert, dabei wurden klerikale Würdenträger und kirchliche Riten veralbert und parodiert.

Dieses Treiben wurde von der Kirche zwischen dem 06. Januar und Aschermittwoch geduldet, danach waren die derben Späße dann jedoch strengstens verboten. Gott hat über den „Staat des Teufels“ gesiegt und der Karneval ein Ende gefunden. Aus diesem Grund sind in Deutschland vor allem die katholischen Gegenden Karnevalshochburgen. Einwohner von Köln, Mainz oder Düsseldorf wissen die närrischen Feiertage besonders ausgelassen zu begehen, dort werden Prunksitzungen abgehalten und auch im Fernsehen übertragen, die berühmteste Sitzung ist wohl „Mainz, wie es singt und lacht“.

Generell zählt die Mainzer Fastnacht oder auch „Meenzer Fassenacht“ zu den bedeutendsten Karnevalsfeiern mit politisch-literarischer Tradition. Auch die „Schwellköppe“ im Rosenmontagszug und der „Narrhallamarsch“ gehören zum Narrentreiben in Mainz dazu. Mehr als 70 Fastnachtsvereine verwandeln die Stadt in eine große Narrenburg. Zahlreiche Karnevalsumzüge werden von Tausenden Närrinnen und Narren gestürmt, oft geht das Treiben vom Faschingssamstag bis Faschingsdienstag ohne Unterbrechung durch, wobei der Rosenmontag einen besonderen Stellenwert einnimmt. Zwischen dem Fasnachtssonntag und dem Faschingsdienstag gelegen, gilt er im rheinischen Karneval als Höhepunkt der Narrenzeit. Viele Arbeitgeber geben ihren Mitarbeitern am Rosenmontag und Faschingsdienstag frei, obwohl es sich um keine gesetzlichen Feiertage, sondern um Brauchtumstage handelt.

Üblicherweise werden Karnevalsbräuche von Männern dominiert, an einem Tag ist das jedoch anders, am „schmutzigen Donnerstag“, denn dann ist Weiberfastnacht angesagt. „Wieverfastelovend“, wie die Weiberfastnacht auch genannt wird, ist immer am Donnerstag vor dem Rosenmontag, dann übernehmen die Frauen symbolisch die Macht und machen aus der Stadt einen Straßenkarneval. In einigen rheinischen Städten stürmen sie auch die Rathäuser und übernehmen die Regierung der Männer. Bekannt ist auch der Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatten abschneiden und damit ihre Männlichkeit stutzen. Als Besucher muss man sich darauf gefasst machen, dass dieser Brauch auch wirklich in die Tat umgesetzt wird.

Fasching wird aber nicht nur in Deutschland gefeiert, überall auf der Welt gibt es ähnliche Bräuche und Sitten. Karnevalshochburgen sind zum Beispiel der Karneval von Rio, Oruro und auch in Venedig. Der venezianische Karneval ist vor allem für seine kunstvollen Kostüme und Masken berühmt. Der sogenannten „Engelsflug“ eröffnet 10 Tage vor Aschermittwoch das Narrentreiben. Dabei schwebt ein Artist vom „Campanile di San Marco“ (dem Glockenturm) herab auf den Markusplatz. Überall in der Stadt findet man Bühnen, auf welchen artistische und künstlerische Darbietungen gezeigt werden. Menschen flanieren in aufsehenerregenden Kostümen durch die Stadt, was auch viele Touristen aus aller Welt anlockt.

In Österreich gibt es zahlreiche Veranstaltungen im Fasching, die einen besonderen Stellenwert einnehmen. Im Südosten des Landes wird das Blochziehen zelebriert, im steirischen Murtal wird ein Bärenjagen veranstaltet und in Ebensee der Fetzenfasching. Die Tiroler Fasnacht ist bekannt durch die Umzüge mit traditionellen Maskengruppen, so findet in Telfs das „Schleicherlaufen“ statt, in Imst das „Schemenlaufen“ und in Nassereith das „Schellerlaufen“. In Wien werden die Tage im Fasching vor allem durch unzählige Ballveranstaltungen zu besonderen Festen, der bekannteste und größte ist der „Wiener Opernball“, das sind für alle Wiener besondere Feiertage.

Um die verschiedenen Bräuche und das unterschiedliche Narrentreiben erleben zu können, lohnt es sich, Narrenhochburgen auf der ganzen Welt zu besuchen und bis in den Faschingsdienstag hinein ausgelassen zu feiern. Der Ernst des Alltags kommt ohnehin schneller als man denkt; Spätestens am Aschermittwoch, an dem ja bekanntlich „alles vorbei“ ist.

Infos auf einen Blick

Name: Schmalziger Samstag
Alternativnamen: kein Alternativname bekannt
Kategorie:
Genre: ,
Wirkungsraum:
Beweglicher Termin: Ja
Wird gefeiert seit: unbekannt
Initiator: unbekannt
Schmalziger Samstag 2014 : 01.03.2014
Schmalziger Samstag 2015 : 14.02.2015
Schmalziger Samstag 2016 : 06.02.2016

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